Gegendarstellung:
Der evangelische Pfarrer meldet sich zu Wort !
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

nach Paragraph soundsoviel des Bundespresseballgesetzes bin ich dazu verpflichtet, die Gegendarstellung unseres evangelischen Pfarrers, der keine Steuern hinterzogen hat, ohne Rücksicht auf ihren Wahrheitsgehalt zu veröffentlichen.
...aber wir wissen ja alle: PFARRER LÜGEN NICHT!
Joachim Koßmann

Der evangelische Pfarrer beteuert, daß er sich nicht über den Tod seiner Mutter gefreut habe. In Wahrheit habe er die Mutter sehr geliebt und über ihren Tod getrauert.

Dieses Foto vom 6. 12. 2002 beweist, wie liebevoll sich der evangelische Pfarrer um die Pflege der Gruft seiner toten Mutter kümmert. Die 12.000,-- DM, die er dafür bekommen hat, hat er gewiß gut dafür angelegt.




Der evangelische Pfarrer protestierte gegen die illegale Widergabe seines Gespräches, welches er mit den beiden Missionaren der Kirche der heiligen der letzten Tage geführt hatte. Solche Internas wären nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, äußerte sich der evangelische Pfarrer in seiner letzten Sonntagspredigt.

Er selbst habe bereits vor Jahren in einer bekannten ostdeutschen Tageszeitung einen Artikel veröffentlicht, in dem er die Abschaffung der westdeutschen Kirchensteuern verlangt hatte.

Der evangelische Pfarrer weist die Unterstellung, er habe keine Steuern hinterzogen, energisch zurück.

So habe er im Jahre 1973 als Mitarbeiter des Komitées für sozialistische Völkerverständigung und ökumenischen Ackerbau bei seinem Einsatz als Erntehelfer in der Nähe von Rheda - Wiedenbrück nachweislich 7,54 DM Gewerbekapitalumsatzsteuern hinterzogen.

Damit sei seine Berufsehre als evangelischer Pfarrer wiederhergestellt.

Bild: Ja, eine zünftige Brotzeit hat sich unser Pfarrer jetzt auch sicher verdient.

Ich bleibe jedoch bei meiner Behauptung, daß der evangelische Pfarrer KEINE Steuern hinterzogen hat.

Nach Rückfrage bei Herrn Alouis Taxhuber (Bild), der damals der Brigadevorsitzender des Komitées für sozialistische Völkerverständigung und ökumenischen Ackerbau war, hätten alle Mitarbeiter nur eine Unkostenpauschale für ihr Mittagessen erhalten.

Außerdem teilte das Gewerbeaufsichtsamt der Stadt Bebra - West auf Anfrage mit, der evangelische Pfarrer habe niemals ein Gewerbe angemeldet. Das bedeutet, er wäre überhaupt nicht gewerbekapitalumsatzsteuerpflichtig gewesen.

Ich hoffe, daß der evangelische Pfarrer diese Frage aufklären wird.

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Auch bei einem Zivilprozeß, den der evangelische Pfarrer vor dem Landgericht Nottuln angestrengt hatte, sagte er die Wahrheit.

In Wirklichkeit hatte sein Rechtsanwalt, Herr Dr. Ottmar Jusgerecht lediglich ein falsches Protokoll an das Gericht gesandt. Solche Fehler können natürlich auch bei der größten Sorgfalt immer ´mal vorkommen.

Selbstverständlich klärte der Herr Rechtsanwalt das Mißverständnis auf und entschuldigte sich. Er würde selbstverständlich niemals die Lügereien eines Mandanten decken.

Selbst der Vorwurf von Tierquälerei gegen den evangelischen Pfarrer war völlig gegenstandslos.
Der renommierte Tierpsychiater Dr. Olaf Klapsmüller von der Universität Hoyerswerda hat zwischenzeitlich den weißen Hai, der den Pfarrer beim Surfen auf dem Biggesee gefressen hatte, untersucht. Der Hai hätte bereits schon vorher ein durch seine unglückliche Kindheit bedingtes psychosomatisches Magenleiden gehabt.
Pressemeldungen, wonach evangelische Pfarrer nur schwer zu verdauen sein, wären nichts weiter als plumpe atheistische Propaganda, so Klapsmüller.

Ich fasse also zusammen:

Unser evangelischer Pfarrer, der keine Steuern hinterzogen hat, ist ein wirklich sehr edler Mensch.

Er würde niemals auch nur einer Fliege etwas zu Leide tun.

Allerdings hatte ich auch nie behauptet, daß er Fliegen mißhandelt.

Joachim Koßmann
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