Die Jugend unseres evangelischen Pfarrers -
oder: wie man Karriere macht

 

 

 

Die Zeit, in der er geboren wurde, war hart. Nach dem Kriege gab es nicht viel zu essen. Aber seine Mutter päppelte ihn mit Spinat aus selbstgesuchten Brennesselspitzen auf.

...und schon im Kindergarten entdeckte unser Pfarrer eine Vorliebe für religiöse Themen. Hier hilft er gerade bei der Telefonseelsorge aus.

 

 

 

 

 

Später besuchte er mit mäßigem Erfolg die Junior High School von Bottrop.

 

 

Doch dann entdeckte er seine Liebe zum Fußball. Er wollte Kassenwart der Jugendmannschaft von Schalke 03 werden.

...allerdings nahm er davon Abstand, als er erfuhr, daß er die Einnahmen nicht für sich behalten durfte.

 

 

 

 

Daher entschloß er sich, Karriere als Rockstar zu machen.

Leider bekam er jedoch einen Stromschlag, nachdem er seine elektrische Gitarre repariert hatte.

...und so gab er die Musikbranche wieder auf.

 

 

 

 

Das heldenhaft zu verteidigende Vaterland rief!

Unser Pfarrer wurde oberer Untergefreiter auf dem Minensuchboot Langendreer.

Doch die ständige Schaukelei auf hoher See vertrug sein Magen nicht...

 

 

...daher stieg er nach seiner Dienstzeit in´s Taxigewerbe ein, nachdem er beim dritten Versuch endlich die Fahrprüfung bestanden hatte.

Doch zahlreiche Unfälle runinierten den Wagen und seine Nerven...

 

 


Unser Pfarrer hielt sich dann eine Zeit lang mit ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe im Malerhandwerk über Wasser.

Doch auch das war auch keine endgültige Lösung.

 

 

 


Dann verließ er sein Elternhaus, zog in das Heim für gefallene junge Männer nach Gladbeck, und belegte an der Fernuniversität Bebra einen Schnellkurs in evangelischer Theologie.

 

 

 

 

Während seines Studiums engagierte er sich für das Komitée für sozialistische Völkerverständigung und ökumenischen Ackerbau.

Hier sehen wir ihn bei seinem Einsatz als Erntehelfer in der Nähe von Rheda - Wiedenbrück.

 

 

 

Dann wurde er Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde von ... ja, das möchten Sie wohl gerne wissen ... und gründete eine Familie.

 

 

 


Doch man weiß ja schließlich nie, wie lange es mit der Kirche noch gut gehen wird...

...denn es gibt ja schließlich mehr querulatorische Mitmenschen als genug, die ständig die Abschaffung der Kirchensteuern verlangen.

Daher strebte der Pfarrer nun nebenberuflich eine Karriere als Schlagergesangsstar an.

 

Daneben widmete sich der evangelische Pfarrer auch den schönen Künsten.

Für diese Kunstwerke gewann er bei der Austellung im Oberhausener Barometer den Stamocup.

Ein echter Tausendsasse, unser evangelischer Pfarrer, mal sehen, wie es weitergeht!
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