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WIR SCHREIBEN DAS JAHR 2050

Die alten Zeiten sind vorbei. Im Jahre 2007 trat die neue Verfassung der Europäischen Union in Kraft, die eine strenge Trennung von Kirche und Staat vorsieht.

Querulatorische Atheisten prozessierten allerdings noch 5 Jahre lang vor dem Europäischen Verfassungsgerichtshof in Antwerpen, bis endlich auch in der alten Bundesrepublik und Österreich die Kirchensteuern abgeschafft werden mußten.

Am 1. 1. 2012 ging unser alter Traum in Erfüllung:
DIE KIRCHENSTEUERN WURDEN ENDGÜLTIG ABGESCHAFFT!

Aber auch im Lande der unbegrenzten Religionen gab es heftige Turbolenzen.

Im Jahre 2009 verurteilte der oberste Gerichtshof eine katholische Kirchengemeinde in Nord - Californien zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 10 Mio. $ an einen Mann, der als Kind im Teufelsglauben erzogen worden war.

Dieser Prozeß wurde zum Präzedenzfall und zog viele weitere nach sich...

Um dem drohenden finanziellen Kollaps zu entgehen, entließ im Jahre 2014 die evangelische Kirche Deutschlands die Hälfte ihrer Mitarbeiter.

Auch Bischof Lohmann wurde arbeitslos. Aber durch seine guten Kontakte zu den Stadtwerken erhielt er eine ABM Stelle und fuhr noch drei Jahre als Schaffner auf der Linie Gelsenkirchen - Ückendorf nach Wattenscheid - Höntrop, so daß er die Antwartschaft auf eine kleine Sozialrente erwerben konnte.

 

 

 

 



Die Deutsche Bahn AG kaufte zahlreiche alte Kirchen auf und verwendete sie fortan als repräsentative Bahnhöfe.

Auf unserem Bild freuen sich die Bürger von Drensteinfurt über die alte Renoldikirche, die zum modernen Bahnhof umgebaut werden konnte.



Militante Christen gingen überall auf die Straße und demonstrierten für den Erhalt ihrer Kirche.

Doch das Volk wollte die Kirche nicht mehr.

Im Jahre 2020 wurde nach einem Vergleich vor dem Europäischen Verfassungsgericht das gesamte restliche Kirchenvermögen an die 11.753.254 Menschen verteilt, die Schmerzensgeldansprüche gegen die Kirche gestellt hatten. Jeder erhielt immerhin 173.558 €.

Dann wurden die beiden früheren christlichen Großkirchen offiziell aus dem Handelsregister gestrichen.

Kardinal Wasservogel - hier im Bilde oben rechts zu sehen - war einer der wichtigsten Gründer der Organisation AKTION RESTKIRCHE e.V..
Die ersten Treffen des Vorstandes erfolgten noch anonym unter Ausschluß der Öffentlichkeit, aber schon bald konnte die Vereinigung offiziell vom Bundesministerium für Esoterik und Metaphysik zugelassen werden.
Der Kardinal äußerte dazu in einer Presseerklärung im Jahre 2016, daß seine neue Kirche die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen wolle, und er versprach, seine Kirche werde in Zukunft die Religionsfreiheit respektieren.

 

 



Doch militante Gegner des Kardinals Wasservogel warfen ihm Verrat an der Sache der Kirche vor und verübten einen feigen Bombenanschlag auf sein bescheidenes Ferienhaus in Spanien.

 

 

 

...aber es sollte noch wesentlich schlimmer kommen:

Pfarrer Becker aus Hessen konnte nicht mehr die Miete für seine spärliche 1 Raum Sozialwohnung bezahlen und logiert seitdem in diesem Müllcontainer.



...doch die Bevölkerung hatte kein Mitleid mehr mit den Kirchenfürsten, denn zu groß waren die Vorteile der neuen Zeit:

Der Staat sparte 50 Milliarden € im Jahr für die Kirchenfinanzierung ein, und die Steuern konnten gesenkt werden.

Die Menschen hatten mehr Geld für ihren privaten Konsum übrig, und viele gründeten mit den Entschädigungszahlungen, die sie von der Kirche erhalten hatten, selbstständige Existenzen. Luxusautos, Ferienhäuser und Segelyachten wurden auch für Normalverdiener erschwinglich.
Die Zahl der Arbeitslosen sank kurzfristig unter die
1 Million Grenze.

Die Menschen waren glückllich und zufrieden und sahen: "wir brauchen die Kirche so notwendig wie ein Fisch ein Fahrrad".

Ja, und damit sollten wir unseren kleinen Ausflug in die Vergangenheit beenden. Wir sind jetzt wieder im Jahre 2050. Die Menschen sind heute glücklich und zufrieden, Wohlstand und soziale Sicherheit sind in ganz Europa etabliert.

Hier und da gibt es noch einige Religionsvereine - wie sie offiziell genannt werden -, aber eine liberale Gesellschaft kann das schon verkraften. Offiziell wollen diese Relegionsvereine mit den alten christlichen Großkirchen nichts zu tun haben, sicherlich auch weil sonst wieder neue Schadensersatzforderungen auf sie zukämen.

Aber auch in den ehemals islamischen Ländern des Nahen Ostens hat sich die Freiheit durchgesetzt. Die islamische Kirche konnte erstaunlicherweise den Strukturwandel besser verkraften als das alte europäische Christentum.

Von der alten Organisatin AKTION RESTKIRCHE e. V. des vor zehn Jahren verstorbenen Kardinals Wasservogel ist heute nur noch eine einsame Internetpräsenz übriggeblieben. Vielleicht klicken Sie sich ganz einfach mal ein, der Webmaster freut sich über jeden Besuch.

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