In eigener Sache - VORSICHT KEINE SATIRE!
NEUES UPDATE MIT NEUEM MATERIAL VOM 8.6. 2004!
BRIEF AN DEN OBERSTAATSANWALT (MIT WEISSEM HINTERGRUND)

Sehr geehrte Damen und Herren,
bei der Lektüre meines "Gästebuches für verrückte evangelische Pfarrer" werden sicherlich viele von Ihnen sehr verunsichert sein. Worum geht es überhaupt? In wie weit sind die Berichte nun wahr oder nicht?
Der real existierende Pfarrer Neukirch spricht von einer "albernen Gerichtsgeschichte". Dabei hat er mit dieser Sache absolut gar nichts zu tun. Er ist weder für das Verhalten der Bochumer und Hammer Staatsanwaltschaften und der Richterin des Bochumer Landgerichtes verantwortlich noch haftbar. Ihre Aufregung ist nicht zu verstehen, Herr Pfarrer Neukirch!

Bevor ich zur Sache komme, gestatten Sie mir bitte einige allgemeine Vorbemerkungen. Was sich im Gerichtssaal abspielt, ist niemals die Privatangelegenheit der Betroffenen, da sich Gerichte anmaßen, Recht im Namen des Volkes zu sprechen, von dem sie dazu nie legitimert worden sind.

Eine Kontrolle der Justiz gibt es hingegen nicht. Selbst die eigenen Gerichtsalten unterliegen hierzulande der Geheimhaltung, während z. B. in Amerika jeder Bürger jede Gerichtsakte frei einsehen kann. Der Petitionsausschuß oder das Justizministerium können richterliche Entscheidungen nicht beeinflussen, auch dann nicht, wenn sie offensichtlich grob gegen geltendes Recht verstoßen. Die Justiz kontrolliert nur sich selbst - und das ist zu wenig, was nicht nur die leidvollen Erfahrungen aus dem Dritten Reich belegen.

Jeder ehrliche, hart arbeitende steuerzahlende Bürger, muß für die Schäden, die die Justiz anrichtet, aufkommen. Den Schaden haben wieder einmal die Schwächsten unserer Gesellschaft. ...deshalb gehen "Gerichtsgeschichten" jeden etwas an!

Bei einer Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht Bochum im April 1997 hatte mir eine Richterin mit der Einweisung in die Psychiatrie gedroht, damit ich die Berufung zurücknehme. Dadurch wurde meine berufliche und wirtschaftliche Existenz zerstört.

Lieber Leserinnen und Leser, ich muß natürlich ganz ehrlich sein, mir geht es selbstverständlich um materielle Wiedergutmachung, denn ich sehe nicht ein, daß ich wegen des Verhaltens der Richterin den Rest meines Lebens in Armut und Elend verbringen soll.
Aber das ist eben auch nur ein Aspekt, der für mich wichtig ist.

Was geschieht, wenn eine dritte Person einmal diesen real existierenden Pfarrer X. bezichtigt, irgendwelche Straftaten begangen zu haben? ...dann wird mir das wieder angehängt, egal, ob es stimmt oder nicht. Was geschieht, wenn der Pfarrer X. tatsächlich Straftaten begeht? ...dann wird gegen ihn erst mal gar nicht ermittelt. Die Sicherheit der Bevölkerung könnte erheblich gefährdet sein.

Aus den genannten Gründen bin ich nicht dazu bereit, diese Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen.

15.5.04:
Ich kann an dieser Stelle aus technischen Gründen nur die aktuellen Faxe veröffentlichen - die Ladezeiten werden sonst zu lang, und die Kapazität des Serverplatzes ist begrtenzt - , aber ich gehe davon aus, daß zumindest den Stammlesern unter Ihnen der Sachverhalt ohnehin bekannt ist.
In ihrem Schreiben vom 4. 5. 2004 hat die Frau Präsidentin keine Stellungnahme abgegeben, wie sie künftig eine ordnungsgemäße Arbeit ihrer Behörde sicherstellen will.
Daher habe ich ihr am 15. 5. 04 dieses Schreiben geschickt:

 
Bitte sagen Sie mir ruhig Ihre Meinung dazu!
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